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Travel: London // Pech und Pannen

 

Nach Cambridge kommt London

Nachdem ich zwei Tage in Cambridge verbracht hatte ging meine kleine Englandreise weiter. Mein nächstes Ziel: LONDON.

Ich bin mit dem Zug von Cambridge nach London gefahren und habe relativ schnell mein Hostel gefunden. Diesmal sogar das Richtige.

Online hatte ich mir zuvor ein Platz in einem Mehrbettzimmer gebucht. Vorgestellt hatte ich mir, dass dort noch fünf weitere Menschen ihren Schlafplatz haben, jedoch schliefen insgesamt mindestens 15 Menschen in den dreistöckigen Betten.

Durch einen kleinen Vorhang am Bett hatte man wenigstens ein wenig Privatsphäre. Für insgesamt 25€ für zwei Nächte in London war es ausreichend, aber ich werde definitiv nicht nochmal eine Nacht dort verbringen.

Denn die Enge, das ständige aufwachen durch Geräusche oder anschalten des Lichts haben mich doch ziemlich genervt.

 

Typisch Touri?

Am ersten Tag habe ich mich abends noch mit einer Freundin getroffen, die ganz in der Nähe von London wohnt. Mit ihr war ich in einer Spielehalle, beim London Eye und habe die Skyline von London bei Nacht gesehen.

Am nächsten Tag war ich wieder ganz auf mich alleine gestellt, was aber auch gut war, da einiges auf meiner To-Do Liste stand. Da ich das London Eye schon abgehakt hatte hieß mein nächstes Ziel das Naturkundemuseum von London.

Ich bin ein riesiger „Nachts im Museum“ Fan und möchte seit diesem Film unbedingt mal in das Museum in Manhattan. Jetzt musste erstmal das in London herhalten und ich war beeindruckt von all den Figuren, Skeletten und anderen Ausstellungstücken.

Am besten hat mir die Halle gefallen in der ein riesiger Blauwal von der Decke hängt und die beiden Figuren von der Giraffe (Skelett & ausgestopft).

Nach dem Bildungsprogramm wollte ich shoppen gehen, jedoch fand ich in den Läden nichts schönes was auch noch bezahlbar gewesen wäre, weshalb ich mich dazu entschied ein kleines (aber auch überteuertes) Mittag in einem Café zu mir zu nehmen. Als letztes ging ich zum Piccadilly Circus und letztendlich noch einmal an der Themse entlang zu meinem Hostel.

 

Pech und Pannen – diesmal auf dem Heimweg

Über meine kleinen Pannen in Cambridge habe ich euch schon in diesem Post berichtet, auf dem Heimweg jedoch gipfelte meine Pechsträhne in totaler Verspätung.

Traue nie dem Internet!

Da mein Rückflug schon um halb neun ging, wollte ich die erste U-Bahn nehmen. Im Internet stand, dass diese um 5 Uhr fährt, also bin ich extra früh aufgestanden und habe das Frühstück aus Zeitmangel ausgelassen. Als ich um 5 vor der U-Bahn Station stand, war alles verriegelt und eine nette Dame sagte mir, dass die Station erst in 30 Minuten aufmachen würde – Verspätung 1

Dein Kleingeld wollen wir nicht!

Meine Oyster Card (ein U-Bahn Ticket, das man immer wieder aufladen kann), wollte ich für meine letzte Fahrt mit Kleingeld aufladen, dass ich noch übrig hatte, aber keiner der Automaten hatte ein Schlitz für Kleingeld bzw. war noch ausgeschaltet. Also ließ ich mein Kleingeld in der Tasche und zückte dafür meine Kreditkarte.

Allein in der U-Bahn Station. Zu mindestens fast.

Nachdem meine Karte jetzt aufgeladen war bin ich schnell die Rolltreppe mit meinem riesigen Koffer hinunter gerannt, in der Hoffnung, dass ich jetzt nicht auch noch meine Bahn verpasse.Aber da wusste ich noch nicht, dass das eigentlich unmöglich war.

Angekommen auf der Plattform folgte der nächste Schock, die erste U-Bahn fährt erst in 25 Minuten. Also hockte ich mich auf eine Bank und wartete in der verlassen U-Bahn Station. Jedoch war ich nicht ganz alleine, vier Mäuse wuselten über die Plattform und suchten nach Essensresten.

 – Verspätung 2

Verspätung ist unser Ziel – Ryanair

Nach etlichen Sprinteinlagen zum Flughafen stand ich dann endlich am Gate und habe auf das Boarding gewartet.

Meine Hoffnung war, dass diesmal mein Flug pünktlich geht, da ich einen Anschlusszug in Deutschland schaffen musste. Wie schon bei dem Hinflug verspätete sich unser Flug mal wieder um eine Stunde.  – Verspätung 3

Hallo Friederike

Als wir in Frankfurt ankamen ist mein Zug schon längst losgefahren, natürlich ohne mich. Da man bei einer solchen „kleinen“ Verspätung kein Anspruch auf Schadensersatz hat musste ich mich bei den Bahnangestellten durchfragen.

Ein netter Mitarbeiter der DB hat mich dann in seinem Zug mit fahren lassen und ich war froh, dass ich in 2 Stunden daheim bin. Ha! Denkste!

Zur Krönung meiner ganzen Pechsträhne bin ich auch noch genau am Tag von Sturm Friederike gereist und eine Stunde vor meinem Ziel wurden alle Bahnen komplett eingestellt – Verspätung 4Ich wartete noch eine Stunde am Bahnhof und dann wurde ich zum Glück von meiner Mutter abgeholt und es ging endlich nach Hause. 

Hätte meine Pechsträhne nur einen cm länger sein können? Hattet ihr auch schon mal solche Erfahrungen?

 

 

    

  

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