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Outfit: Gefangen auf dem Dorf und der baldige Wechsel

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Als junger Mensch auf dem Dorf. Kann das gut gehen?

Schon immer lebe ich auf dem Dorf, bin noch nie umgezogen oder habe in einer Großstadt gelebt. Doch wie ist das eigentlich so auf dem Dorf zu leben? Ich sage es euch…. Wunderschön und verdammt öde.

Während mein Bruder das Dorfleben schon seit seiner Kindheit verflucht hat, war ich eigentlich immer der Gegenpol. Ich habe es als Kind geliebt alleine raus zu gehen, durch Felder zu streifen, in den Wald zu gehen und neue Wege zu entdecken. Ja ich war oft alleine in der Natur unterwegs und das oft stundenlang.

Ich habe Fotos gemacht, Tiere beobachtet oder bin Fahrrad gefahren, die Natur hat mich schon von klein auf fasziniert, doch als Jugendlicher erlebt man ganz schnell die Nachteile des Dorflebens…

 

Nicht mal ein Bäcker oder Kiosk

Gibt es in meinem Dorf, bei 250 Einwohnern kein Wunder. Während andere Dörfer wenigstens den Luxus von kleinen Geschäften haben, handelt es sich bei meinem Heimatdorf um ein wirkliches Dorf. 

Als Jugendlicher möchte man etwas erleben, sich mit Freunden treffen, ins Kino gehen und die Nächte zum Tag machen. Ja das geht tatsächlich auch als Dorfbewohner, nur gehört dazu jede Menge Planung.

Jedes andere „Dorfkind“ wird verstehen was ich meine. Wenn man mal seine Freunde in der nächsten Stadt treffen möchte braucht man jemanden der einen dort hinfährt (danke an alle Eltern die uns immer fleißig hin und her fahren), wenn es mal später wird muss man sich jemanden suchen bei dem man schlafen kann und natürlich braucht man auch jemanden der einen am nächsten Tag wieder abholt.

Ihr seht schon ganz so einfach ist das nicht und wirklich spontan kann man auch nicht sein. Vor allem wenn der letzte Bus um 16 Uhr das Dorf verlässt, wie in meinem Fall.

 

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Zukünftiger Wechsel

Bald hat dieses Dorfleben ein Ende für mich, denn nach 19 Jahren auf dem Land verabschiede ich mich bald und ziehe in die Stadt um. Ab Oktober werde ich Media Reporter in Dresden studieren, das heißt bye bye Strohballen und hallo S-Bahn Sitze.

Wenn ich daran denke wird mir irgendwie komisch. Ich liebe und hasse das Dorfleben zu gleich. Vor eingenommene Nachbarn, schräge Blicke und die fehlende Abwechslung werde ich bestimmt nicht vermissen. Was ich aber mit Sicherheit vermissen werde, ist die Natur direkt vor der Haustür, den Zusammenhalt unter Nachbarn und das alleine sein in der Natur. Natürlich gibt es auch in der Stadt Natur, aber das ist einfach nicht das Gleiche.

Auch diese Momente wo man z.B. auf Strohballen oder am Fluss sitzt, ungestört den Sonnenuntergang beobachtet und ein kühles Getränk schlürft werde ich vermissen. Ob Dresden wohl meine innere Zerrissenheit zwischen Dorf und Stadt lösen kann? Ich weiß es nicht, aber ich bin sehr gespannt was diese Stadt für mich bereit hält…

 

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